Prämenstruelles Syndrom (PMS)

PMS wird als eine Anzahl Beschwerden verstanden, die bei Frauen in der zweiten Zyklushälfte vor der Menstruation eintreten können. Bis zu 30 Prozent der Frauen haben prämenstruelle Beschwerden, 5 bis 10 Prozent sind aufgrund des PMS sogar jeden Monat arbeitsunfähig.

Symptome

Symptome wie Unterleibskrämpfe, Magen-Darm Beschwerden sowie Kopf- und Rücken Schmerzen aber auch Heißhungerattacken oder Appetitlosigkeit und Übelkeit, unreine Haut, Gewichtszunahme, Müdigkeit oder Erschöpfung und Schmerzhaftes Ziehen der Brüste können Anzeichen für ein PMS sein. Aber auch seelische Anzeichen wie Stimmungsschwankungen, Depression, Aggressivität und Reizbarkeit können Hinweise auf ein PMS sein.

Ursache

Neben psychosozialen Einflüssen, Lifestyle und Ernährung gelten ein Gelbkörperhormonmangel (Störung der Progesteronbildung) bzw. eine Dysbalance zwischen Östrogen- und Progesteronkonzentration als Ursachen für das Entstehen von PMS.

Therapie

Als Therapiemöglichkeiten empfiehlt Frau Dr. Helmy-Bader die Gabe von natürlichem Progesteron in der 2. Zyklushälfte. Auch die Verordnung bestimmter Antibabypillen im Dauerzyklus (ohne 7tägige Pause!) bringt in vielen Fällen Linderung.
Auch ausgewogene Ernährung und regelmäßige körperliche Aktivität, Yoga oder Massagen können prämenstruelle Symptome oft deutlich lindern.

Ausgeprägte psychische Beschwerden können mit Hilfe von Antidepressiva in der 2. Zyklushälfte effektiv behandelt werden. Auch pflanzliche Präparate wie Isoflavone, Mönchspfeffer und Nachtkerzenöl können helfen das hormonelle Gleichgewicht und das Wohlbefinden wieder herzustellen. Frau Dr. Helmy-Bader empfiehlt eventuell Ihre PMS-Beschwerden mit Yamswurzel- und Johanniskrautextrakt, Fischölkapseln sowie Vitamin E, B6, Calcium oder Magnesiumpräparaten zu mildern.

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