Anti-Baby-Pille

Die „Pille“ ist das am häufigsten genutzte Mittel zur Verhütung von Schwangerschaften. Die Methode gilt als sehr sicher. Statistisch gesehen werden von 1.000 Frauen, die mit der Pille verhüten, nur 3 Schwanger. Grundsätzlich erhebt Frau Dr. Helmy-Bader vor jeder Verschreibung von hormonalen Verhütungsmitteln (Pille, Verhütungsring, Pflaster, Spritze, Implantat, Hormonspirale), insbesondere vor der Erstverschreibung, eine ausführliche Eigen- und Familienanamnese und bewertet eventuell vorhandene Risikofaktoren, z.B. Thrombophilie, Lebererkrankungen, Fettstoffwechselstörungen, Rauchen, Übergewicht, Anorexie, Leistungssport, Hypertonie. Frau Dr. Helmy-Bader führt auch eine Blutabnahme zur Gerinnungsdiagnostik durch, um sicher gehen zu können, dass bei Ihnen kein bisher unbekanntes erhöhtes Thromboserisiko besteht.

Empfohlene Verwendung der Pille

Viele Frauen verwenden unkompliziert und komplikationsfrei die Pille um zu Verhüten. Die Einnahme der meisten Pillen erfolgt 3 Wochen jeden Tag gefolgt von einer Woche, in der keine Tablette eingenommen wird. In dieser Zeit bekommt die Frau ihre Regelblutung, bei der es sich eigentlich um eine Hormonentzugsblutung handelt. Am besten sollte die Pille immer zur selben Uhrzeit eingenommen werden. Sie ist klein und daher handlich und angenehm einzunehmen. Sollte man einmal die Pille vergessen haben zu nehmen, hat man einige Stunden Zeit Sie nachträglich einzunehmen.

Sollten Sie die Pille vergessen haben, ist eine Schwangerschaft nicht mehr auszuschließen. In diesem Falle sollten Sie Frau Dr. Helmy-Bader konsultieren. Diese kann mit der „Pille danach“ bis zu max. 5 Tage später noch helfen. Dazu empfiehlt Frau Dr. Helmy-Bader ein persönliches Gespräch mit ihr. Lesen Sie dazu auch unter dem Punkt „Pille danach“ weiter.

Wirkungsweise der Antibabypille

Die Antibabypille besteht zumeist aus einer Kombination aus Östrogen und Gestagen, welche im Laufe eines Monats immer in der selben Dosierung (Einphasenpille) oder in stufenweise der Zyklusphase angepasster Dosierung (Mehrphasenpille) eingenommen werden. Die Hormone haben maßgeblichen Einfluss auf den Menstruationszyklus und damit der Fruchtbarkeit der Frau. Östrogen und Gestagen täuschen dem Körper eine Schwangerschaft vor, ohne dass Samenzellen zu einer tatsächlichen Befruchtung geführt haben. In der Folge lässt der weibliche Körper, in der Annahme er sei schwanger, keine weiteren Eizellen heranreifen. Auf diese Weise schützt die Pille sehr verlässlich und sicher vor einer tatsächlichen Schwangerschaft. Das Gestagen verdickt zusätzlich den Schleim, der den Gebärmuttermund verschließt und damit für Spermien undurchlässig macht.

Gestagen kann aber noch viel mehr. Pillen beinhalten unterschiedliche Gestagene mit speziellen Wirkungen („Partialwirkungen“). Diese können beispielsweise Zeichen fettiger Haut lindern oder Wasseransammlungen und damit verbundener Gewichtszunahme vorbeugen. Frau Dr. Helmy-Bader verschreibt Ihnen eine Pille, die genau an Ihre Bedürfnisse angepasst ist. Aufgrund des Einflusses der Antibabypille auf die Menstruation wird Sie von Frau Dr. Helmy-Bader beispielsweise auch bei Menstruationsbeschwerden eingesetzt. Darüber hinaus kann die Pille auch gegen Akne oder gegen ungewünscht viel Körperbehaarung genutzt werden.Bei Einnahme der Antibabypille ist es auch möglich die Regelblutung, beispielsweise vor einem Urlaub, zu verschieben. Gerne klärt Sie Frau Dr. Helmy.Bader darüber auf, wie Sie das am besten durchführen.
Frau Dr. Helmy-Bader verordnet Ihnen auf Wunsch, sofern keine Gegenanzeichen bestehen, auch eine Pille mit natürlichem Östrogen oder ganz östrogenfreie Präparate.

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