Osteoporose

Bei der Osteoporose handelt es sich um eine chronische Erkrankung, bei der die Auf- und Abbauprozesse des Skeletts aus dem Gleichgewicht geraten sind. Dadurch verliert der Knochen an Festigkeit und es kommt zu Knochenbrüchen.

Symptome

Jede 3. Frau ist davon betroffen. Menschen mit einer Osteoporose können sich ihre Knochen bereits bei alltäglichen Belastungen brechen. Besonders gefährdet sind die Wirbelkörper, der hüftnahe Oberschenkel und der Unterarm. Neben nicht beeinflussbaren Faktoren, wie z. B. höheres Lebensalter, weibliches Geschlecht und das familiäre Vorkommen einer Osteoporose sind beeinflussbare Risikofaktoren wie Ernährung, Rauchen und Alkohol sowie Bewegungsmangel und Untergewicht für das erhöhte Risiko an Knochenbrüchen verantwortlich. Auch anderweitig bestehende Erkrankungen wie zB. ein Diabetes mellitus oder eine Überfunktion der Schilddrüse bzw. die Einnahme bestimmter Medikamente wie Cortison können das Risiko für Knochenbrüche extrem erhöhen.

Wie wird ein erhöhtes Bruchrisiko ermittelt?

Um das individuelle Risiko für einen Knochenbruch zu ermitteln, wird in einem Gespräch festgestellt, ob bei Ihnen Risikomerkmale bestehen und Sie zu dem Personenkreis zählen, der besonders häufig von Osteoporose und einem Knochenbruchrisiko betroffen ist. Gefragt wird auch nach Krankheiten und Medikamenten, die einen Einfluss auf das Skelett oder auf das Sturzrisiko haben. Zudem überweist Sie Frau Dr. Helmy-Bader in ein Röntgeninstitut zu einer sogenannten Knochendichtemessung (oder auch DXA-Messung). Mit dieser Röntgen-basierten Untersuchung kann man das Ausmaß des Knochenschwunds an Oberschenkelhals und Wirbelsäule erfassen, wo die Bruchgefahr besonders groß ist. Falls die Knochendichte auffällig ist, werden auch bestimmte Blutuntersuchungen durchgeführt.

Wie wird eine Behandlung durchgeführt?

Das Ziel der Behandlung einer Osteoporose ist die Vermeidung von Knochenbrüchen und das Wiedererlangen von Lebensqualität. Die Osteoporosetherapie besteht aus mehreren Bausteinen.

Regelmäßige körperliche Aktivität mit der Zielsetzung, Muskelkraft und Koordination zu fördern, wird an erster Stelle einer generellen Osteoporose- und Knochenbruchvorsorge empfohlen. Darunter sind allgemeine Maßnahmen zu verstehen, durch deren Umsetzung eine Verbesserung der Knochenstabilität und eine Verringerung sturzbedingter Knochenbrüche wahrscheinlich sind.

Zur Basistherapie gehört auch die Einnahme von Calcium und Vitamin D. Calcium ist ein Baustein des Knochens, Vitamin D steigert die Calciumaufnahme und den Einbau von Calcium in den Knochen.

Sollte die Basistherapie nicht ausreichen, kann eine spezifische medikamentöse Behandlung und bei Bedarf auch Schmerztherapie begonnen werden.

Warenkorb
Es sind keine Produkte in deinem Warenkorb!
Einkauf fortsetzen
0