Curettage – Gebärmutterausschabung

Wegen Entzündungen, hormonellen Störungen oder bedingt durch Wucherungen können Krankheitserscheinungen in der Gebärmutter auftreten. Um diesen entgegenzuwirken kann eine Ausschabung der Gebärmutter hilfreich sein. Auch im Falle einer Fehlgeburt oder einer gestörten Schwangerschaft wird durch diese Methode das Gewebe innerhalb der Gebärmutter entfernt. Das gewonnene Gewebe wird zur feingeweblichen Diagnose vom Pathologen histologisch untersucht.
So können genaue Aufschlüsse über den Hintergrund der Störung und mögliche weitere Behandlungsmaßnahmen gewonnen werden.

Vor dem Eingriff wird der Gebärmutterhals vorsichtig ein bisschen gedehnt. Das macht das weitere Vorgehen einfacher. Mit einem schlanken Instrument, das durch die Scheide eingeführt wird, kann die Gebärmutter dann unter örtlicher oder Vollnarkose abgeschabt oder abgesaugt werden.
Zu Komplikationen während oder nach dem Eingriff kommt es sehr selten.

Verzichten Sie in den ersten Tagen nach der OP auf die Verwendung von Tampons oder Scheidenspülungen. Auch Bäder und Geschlechtsverkehr sollten vermieden werden.

Risiken bei einem solchen Eingriff sind gering und Sie werden selbstverständlich in einem ausführlichen Gespräch mehrere Tage oder Wochen vor der Operation genau über alle Komplikationsmöglichkeiten und Alternativen aufgeklärt.

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