Konisation

Eine Konisation ist ein kleiner operativer Eingriff, bei dem eine flache Gewebeprobe vom äußeren Muttermund unter Narkose entnommen wird.

Eine Konisation ist notwendig, wenn sich in der Vorsorgeuntersuchung ein auffälliger Krebsabstrich gezeigt hat, welcher in der Kolposkopie mit Biopsie auffälliges Gewebe aufweist. Die Konisation hilft die Veränderungen der Zellen im Gebärmutterhals zu erfassen. Das ist für die Erkennung von Gebärmutterhalskrebs wichtig. Ist Gebärmutterhalskrebs schon diagnostiziert worden, kann im Frühstadium durch eine Konisation sämtliches befallenes Gewebe entfernt werden.

Durchführung der Konisation: Die Operation erfolgt unter Voll- oder Lokalbetäubung. In Form eines Kegels wird nun ein kleiner Teil des Gewebes im Gebärmutterhals herausgeschnitten. Zum Abschluss wird die Wunde verschorft.

Mögliche Spätfolgen des Eingriffs sind eine veränderte Form und Größe des Gebärmutterhalses, was im Falle einer Schwangerschaft zu Frühgeburtlichkeit führen kann. Werden solche Folgen aber frühzeitig behandelt, sind sie unbedenklich.

Selten kommt es zur Vernarbung des Muttermundes oder Menstruationsstörungen.
Nach der Konisation sollten Sie Anstrengungen am Tag des Engriffs vermeiden.
Bei Fieber, Bauchschmerzen, stärkeren Blutungen oder anderen Beschwerden informieren Sie Frau Dr. Helmy-Bader schnellstmöglich. Verwenden Sie keine Tampons oder Scheidenspülungen und verzichten Sie einen Monat lang auf Geschlechtsverkehr
Die Risiken bei einem solchen Eingriff sind gering und Sie werden selbstverständlich in einem ausführlichen Gespräch mehrere Tage oder Wochen vor der Operation genau über alle Komplikationsmöglichkeiten und Alternativen aufgeklärt.

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