Operative Behandlung starker Regelblutungen

Zwischen dem 30. Und dem 50. Lebensjahr leiden viele Frauen an starker und auffällig langer Regelblutung. Bei abgeschlossenem Kinderwunsch und erfolglos verlaufenen Therapiealternativen können starke Monatsblutungen (länger als 7 Tage oder übermäßig starker Blutfluss) durch einen kleinen Eingriff an der Gebärmutter von Frau Dr. Helmy-Bader gestoppt werden. So kann die Gebärmutterschleimhaut einerseits operativ hysteroskopisch mit Hilfe eines kleinen elektrokoagulierenden Balls, der durch die Scheide in die Gebärmutter eingebracht wird, verödet werden (Endometriumablation) und ist in 99% erfolgreich. Als weitere Möglichkeit der Endometriumablation bietet Frau Dr. Helmy-Bader die Goldnetzmethode zur optimalen Behandlung von vielen Beschwerden der Gebärmutter an. Hierbei verödet ein winziges Goldnetz die Gebärmutterschleimhaut innerhalb weniger Minuten. Viele Patientinnen sind sehr zufrieden und empfehlen diese Methode auch immer wieder. Auch bei der Thermoablation wird die Gebärmutterschleimhaut verödet. Mittels eines Katheters wird ein Ballon durch die Scheide in die Gebärmutter eingeführt, bis er sich den Wänden der Gebärmutter anschmiegt. Wird die Flüssigkeit im Ballon dann erwärmt, verödet dies die Adern an der Oberfläche der Gebärmutterschleimhaut.
Anschließend wird der Ballon entleert und mitsamt dem Katheter entfernt.
Die Behandlung steht unter Beobachtung eines integrierten Kontrollsystems, das Signale gibt, wenn die Temperatur oder der Druck im Ballon unregelmäßig sind.

Erfahrungsgemäß sind 90% aller Patientinnen nach der Behandlung zufrieden. Die Regelblutung bleibt ab diesem Zeitpunkt entweder ganz aus oder tritt nur noch viel schwächer auf.

Das Stoppen der Blutung ist nicht nur sinnvoll für eine besseres Wohlbefinden der Frau im Alltag, sondern verhindert auch Eisenmangel, der mit dem hohen Blutverlust einhergeht. Mit der rechtzeitigen Durchführung einer Endometriumablation werden auch Hormonbehandlungen oder eine Gebärmutterentfernung (Hysterektomie) vorgebeugt. Die Risiken bei einem solchen Eingriff sind gering und Sie werden selbstverständlich in einem ausführlichen Gespräch mehrere Tage oder Wochen vor der Operation genau über alle Komplikationsmöglichkeiten und Alternativen aufgeklärt.

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