Sterilisation

Eine Sterilisation führt zu dauerhafter Unfruchtbarkeit. Zur Verhütung eignet sie sich deshalb erst, wenn die Familienplanung abgeschlossen ist. Bei dem Eingriff werden beide Eileiter dauerhaft durchtrennen, damit Eizelle und Spermien nicht mehr zusammenkommen können. Dies ist die sicherste Methode um zu verhüten, allerdings wird in der Literatur auch von Schwangerschaften nach Sterilisation berichtet.

Die Sterilisation wird als Laparoskopie oder Bauchspiegelung durchgeführt. Dies bezeichnet einen Eingriff, bei dem eine kleine Kamera durch einen Schnitt am Bauchnabel in die Bauchhöhle eingebracht wird. Um Operieren zu können, wird der Bauch mit CO2-Gas leicht aufgeblasen. Durch zwei oder drei kleine Schnitte (je ca. 5mm) im Unterbauch werden die Instrumente eingebracht. In der Folge werden beide Eileiter dauerhaft durchtrennt und von der Gebärmutter abgesetzt. Die Eileiter mit deren Enden (Fimbrienenden) werden von Frau Dr. Helmy-Bader ganz entfernt, da Eierstockkrebs häufig in den Fimbrienenden entsteht und die Wahrscheinlichkeit für ein Auftreten dieser Erkrankung verringert werden kann.

Dieser Eingriff wird in Vollnarkose durchgeführt.
Über die Risiken und Komplikationsmöglichkeiten und auch die Behandlungsalternativen werden Sie selbstverständlich in einem ausführlichen Gespräch mehrere Tage oder Wochen vor der Operation genau aufgeklärt.

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