Medikamente in der Schwangerschaft und Stillzeit

Grundsätzlich sollte mit Medikamenten während einer Schwangerschaft zurückhaltend umgegangen werden. Jede medikamentöse Behandlung sollte ausschließlich unter ärztlicher Kontrolle erfolgen.

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In jedem Fall gilt es, den individuellen Nutzen und die Risiken einer notwendigen Medikamenteneinnahme gegeneinander abzuwägen. Ob ein Arzneimittel in Schwangerschaft und Stillzeit eingesetzt werden kann, ist von Fall zu Fall individuell zu entscheiden. Dabei spielen auch die Schwangerschaftswoche und die Schwere der Erkrankung eine Rolle.

Anzustreben ist eine Behandlung mit einem gut untersuchten Medikament in einer Dosierung, die so niedrig wie möglich, aber so hoch wie nötig ist, zu wählen. Ist bei Frauen mit Kinderwunsch eine Dauermedikation erforderlich, so sollte diese geplant und schrittweise auf in der Schwangerschaft gut erprobte Medikamente umgestellt werden, um das Risiko für das Kind zu reduzieren.

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Manche Präparate sollten gerade in den ersten zwölf Wochen vermieden werden.
Nimmt man in der ersten oder zweiten embryonalen Entwicklungswoche oder davor Medikamente ein, so gilt meist ein „Alles-oder-nichts-Prinzip“: Ist eine Schädigung durch die Einnahme groß genug, kommt es zu einer sehr frühen, meist unbemerkten, Fehlgeburt. Ist eine Schädigung weniger umfangreich, so kann sich der Embryo vollständig regenerieren, und es sind später keine angeborenen Anomalien durch die Substanzeinnahme zu erwarten. Ab der 5. Schwangerschaftswoche können Medikamente zu Gesundheitsproblemen beim Kind führen.

Frau Dr. Helmy-Bader ist als Spezialistin für Risikoschwangerschaften bestens ausgebildet im Umgang mit Medikamenten in der Schwangerschaft. Lassen Sie sich ausführlich beraten.

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