Behandlung auffälliger Krebsabstriche

Der Krebsabstrich wird auch oft als PAP-Abstrich bezeichnet. Ziel des Krebsabstriches ist es, Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs (zervikale intraepitheliale Neoplasien, CIN) rechtzeitig zu erkennen, sodass Krebs gar nicht erst entstehen kann.
Leichte bis mäßige Zellveränderungen führen zu einem auffälligen Krebsabstrich der Gruppe PAP IIID. Bei diesem Befund sind in der Regel weitere Untersuchungen in drei- bis sechsmonatigen Intervallen notwendig. Auch werden eine HPV-Diagnostik und eine Kolposkopie (gynäkologische Untersuchungsmethode mit einem speziellen Untersuchungsmikroskop) empfohlen. Verbessert sich der Befund innerhalb von ein bis zwei Jahren nicht, wird Ihnen Frau Dr. Helmy-Bader einen kleinen chirurgischen Eingriff empfehlen, bei dem die durch HPV veränderten Zellen am Gebärmutterhals entfernt werden. Dieser Eingriff heißt Konisation. Bei einem Befund PAP IVa oder IVb, der auf eine massive Zellveränderung hindeutet, ist diese Operation oft sofort notwendig.

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